Astrobiologie
8 Artikel
Tiangong‑Proben: Leben, Materialien und Flammen aus dem Orbit
Etwa 41,14 kg aus Shenzhou‑22 bringen 23 Experimente zu Leben, Werkstoffen und Verbrennung zurück — Analyse beginnt am CSU in Peking.
Magnetfelder auf heißen Exoplaneten: Starker Beleg aus Bern
Bernische Forschende zeigen für sieben heiße Jupiter-Analoga, dass starke Magnetfelder Atmosphärenwinde bremsen — mit Folgen für Polarlichter und Habitabilität.
China schickt künstliche Embryonen ins All – Tianzhou‑10
Tianzhou‑10 transportiert künstliche, nicht‑entwicklungsfähige Embryonen aus Stammzellen zur Tiangong‑Station, um Gravitationseinflüsse auf frühe Organogenese unter ethischen Vorgaben zu prüfen.
Fehlerquellen bei Biosignaturen: Vorsicht bei der Lebenssuche
Spurenverlust, Detektionsgrenzen und Umweltverdeckung erschweren die Suche nach Leben. Interdisziplinäre Methoden und transparente KI‑Validierung sind nötig.
Mondbasis 2030: Heidelberger Sicht auf Technik, Ethik und Kooperation
Heidelberger Lebenswissenschaften verknüpfen Technik, Ethik und internationale Kooperation bei Mondbasisplänen – mit offenen Fragen zu Lebenssuche, Zeitplan und Verträgen.
Supererden dominieren um rote Zwerge – Sub‑Neptunes fehlen
Neuere TESS-Analysen zeigen: Um rote Zwerge sind Supererden häufiger, Sub‑Neptunes selten. Das fordert Modelle zur Planetenentstehung und Atmosphärenentwicklung heraus.
Wassereiswolken-Signale und präzisere Jupitermessungen
Zwei vorläufige Berichte (JWST, Juno) zeigen methodische Fortschritte: mögliche Wassereiswolken auf Epsilon Indi Ab und präzisere Jupiter-Messungen — Daten noch unbegutachtet.
Mars und Leben: Wie realistisch ist die rote Hoffnung?
Eine nüchterne Bestandsaufnahme: Heute ist Leben an der Marsoberfläche sehr unwahrscheinlich. Die besten Chancen liegen in frühzeitlichen Seen und im geschützten Untergrund.